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Vorstand einstimmig bestätigt

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Ehrenamt – Museumseisenbahn mit bewährter Vereinsspitze – Fahrgäste können wieder Fahrräder mitnehmen

 

Norden – Das Votum der Mitglieder auf der vor kurzem durchgeführten Jahresversammlung war deutlich. Der fünfköpfige Vorstand der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland (MKO) wurde einstimmig wiedergewählt und bietet so eine verlässliche Basis für die besonders anspruchsvollen kommenden zwei Jahre. Vorsitzender bleibt Christian Walther, als Stellvertreter wurde Andreas van Dieken bestätigt. Henning Immoor ist weiter als Schatzmeister und Matthias Räth als Schriftführer tätigt. Nur die zweite Stellvertreterin Bettina Schüttler stand nicht zur Wahl, deren Amtszeit endet erst im kommenden Jahr.

 

Für den wiedergewählten Vorstand stehen in den kommenden Monaten einige wichtige Punkte auf der aktuellen to-do-Liste. Es geht um das Einwerben von Fördergeldern für die immer noch dringend notwendige Instandsetzung weiter Teile der historischen Küstenbahn. Insbesondere das rund 850 Meter lange Teilstück zwischen Lütetsburger Bogen und dem gleichnamigen Haltepunkt bereitet den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern die Sorgenfalten auf die Stirn. „Wir müssen nach Saisonende im Oktober diesen Abschnitt grundlegend sanieren, sonst muss der Bahnbetrieb dauerhaft eingestellt werden“, mahnt der Vorsitzende Christian Walther.

 

Von der Dringlichkeit dieser Arbeiten und dem Bedarf an finanzieller Unterstützung konnten sich während der Versammlung die Bürgermeister aus Norden, Hage und Dornum selbst überzeugen. Diese waren der Einladung des Vorstands gefolgt und betonten in ihren Grußworten die hohe Bedeutung der MKO für die ostfriesische Halbinsel. „Ihr macht einen tollen Job und das schätzen wir sehr. Im Norderland ist die Museumseisenbahn eine bekannte Größe und wichtiger Partner des Tourismus“, erklärten Florian Eiben, Erwin Sell und Uwe Trännapp unisono.

 

Die vom Vorstand präsentierten Zahlen verdeutlichten, wie sehr der 1987 gegründete Verein im Norderland verankert und von Einheimischen wie Gästen gefragt ist. Rund 8000 Fahrgäste bei einer erst Anfang August 2022 gestarteten Saison sprechen eine deutliche Sprache, wie der Vorstand erläuterte. Zudem wurden über 190.000 Euro in Strecke und Fahrzeuge sowie notwendige Ausrüstung vom Verein investiert – mit eingerechnet die bislang einzige Finanzspritze von 100.000 Euro durch die Stadt Norden. „Unser Verein hat über 90.000 Euro an eigenem Geld in die Hand genommen, doch damit sind unsere Rücklagen so gut wie aufgebraucht“, verdeutlichte der Vorsitzende.

 

Aus dem aktuellen Fahrbetrieb gab es aber auch positive Nachrichten zu vermelden. So können ab sofort wieder Fahrräder oder große Kinderwagen mitgenommen werden. Nach Fertigstellung des Teewaggons wird dieser als Gepäckwagen im Zug mitgeführt und ermöglicht so wieder eine entsprechende Mitnahme. Erste Fahrgäste haben von dieser Möglichkeit am vergangenen Sonntag bereits Gebrauch gemacht. Da der Zug weiterhin nur mit einem Personenwagen verkehrt, ist die Platzanzahl derzeit begrenzt. Größere Familien und Gruppen wird daher empfohlen, sich im Vorfeld unter E-Mail anzumelden.

 

Und auch auf die Besucher des Eisenbahnmuseums wartet ein neues Angebot der Museumseisenbahner. So ist während der Öffnungszeiten sonntags von 12 bis 16.30 Uhr das Museumsbistro geöffnet, in dem heiße und kalte Getränke sowie Bockwurst und Kuchen zu einer Pause bei familienfreundlichen Preisen einladen.

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