Gemeinde Dornum stellt Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung vor

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PRESSEMITTEILUNG

Gemeinde Dornum stellt Ergebnisse
der Kommunalen Wärmeplanung vor

EWE NETZ begleitet die Gemeinde Dornum
Ziel: Klimafreundliche Wärmeversorgung bis 2040

  • Wärmepumpen eignen sich für den Großteil der Gebäude

  • Potenzial für Wärmenetze in mehreren Quartieren identifiziert

  • Energetische Sanierungen können Wärmebedarf deutlich senken

Dornum, 22. September 2025. Die Gemeinde Dornum hat gemeinsam mit dem Energienetzbetreiber EWE NETZ die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen und die Ergebnisse nun vorgestellt. Der Wärmeplan bildet eine umfassende Grundlage für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis 2040 und zeigt konkrete Wege für eine nachhaltige und sichere Energiezukunft der Gemeinde auf.

„Mit der Kommunalen Wärmeplanung haben wir eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen, um die Wärmewende in Dornum gezielt zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Uwe Trännapp. „Wir wollen den Übergang zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung unterstützen und den Bürgerinnen und Bürgern klare Orientierungshilfen für ihre zukünftige Heizlösung bieten.“

Potenzial für Modernisierung und erneuerbare Energien

Die Bestandsanalyse hat gezeigt, dass viele Gebäude in Dornum vor der Einführung moderner Wärmeschutzstandards errichtet wurden und zahlreiche Heizungsanlagen älter als 20 Jahre sind. Damit besteht ein erhebliches Potenzial für energetische Sanierungen und den Austausch alter Heizungen. Gleichzeitig wurde deutlich: In Dornum wird bislang überwiegend mit Erdgas geheizt – hier gilt es, Schritt für Schritt auf erneuerbare Wärmequellen umzusteigen.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Zukunft?

Die Potenzialanalyse zeigt: Dornum könnte künftig seinen gesamten Wärmebedarf durch lokale und erneuerbare Energien decken. Aufgrund der geringen Bebauungsdichte eignet sich der Einsatz von Wärmepumpen nahezu flächendeckend. Zudem wurden drei Gebiete mit hoher Wärmeliniendichte identifiziert, in denen sich der Aufbau eines Wärmenetzes lohnen könnte – die Quartiere Norderburg, Mariannenstraße und Süderweg-von-Closter-Straße. Dort könnten zentrale Heizanlagen viele Gebäude gemeinsam versorgen.

Darüber hinaus zeigt die Analyse: Durch Gebäudesanierungen lässt sich der Wärmebedarf in Dornum bis 2040 um fast ein Drittel reduzieren.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Gemeinde Dornum den Weg in eine klimafreundliche Zukunft zu gehen“, sagt Julian Binczyk, Projektleiter bei EWE NETZ. „Unser Ziel ist eine Wärmeversorgung, die nicht nur das Klima schützt, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist und zur Region passt.“

Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?

Die Wärmeplanung schreibt niemandem vor, wie in Zukunft geheizt werden muss. Sie liefert vielmehr Vorschläge und Orientierung, welche Lösungen an welchen Stellen besonders sinnvoll sind – ob ein Wärmenetzanschluss oder eine individuelle Lösung mit Wärmepumpe, Biomasse oder Hybridheizungen.

Wie geht es weiter?

Als nächste Schritte sind unter anderem Machbarkeitsstudien für die identifizierten Wärmenetzeignungsgebiete geplant. Ergänzend werden Informationskampagnen zur Heizungsmodernisierung und Gebäudesanierung aufgesetzt.

 

Zahlen, Daten, Fakten
Kommunale Wärmeplanung in Dornum

  • Jährlicher Wärmebedarf: rund 64 GWh

  • Prognose: bis 2045 kann der Wärmebedarf um 27 Prozent reduziert werden

  • Wärmepumpen sind für den Großteil der Gebäude in Dornum geeignet

 

Ansprechpartner für Medien:
 Gemeinde Dornum
 Udo Janssen
 Telefon: 04933 9189-12
 E-Mail:


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